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Montag, 02. März 2015

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News

Freitag 20. Februar 2015

Mayr sammelt 1111 Euro

Der Bonner Stadtsoldat Rolf "Bibo", Mayr (größter Mann Deutschlands) hat mit seiner jecken Sammelaktion während der Session gegen Geld ein Foto mit ihm zu machen, 1111 Euro für den guten Zweck gesammelt. Tolle...[mehr]


Donnerstag 19. Februar 2015

Winke, Winke, Pinkepinke

Schluss, aus, vorbei! Die Session 2014/2015 ist endgültig Geschichte. Die Bonner Stadtsoldaten, allen voran Kommandant Ralf Wolanski, luden zum traditionellen Portemonnaie-Auswaschen am Aschermittwoch ein.[mehr]


Donnerstag 19. Februar 2015

Der letzte Cent gehört dem Rhein

Alles vorbei: Ein Trauerzug mit am Tag zuvor noch fröhlichen Jecken ist gestern zum Rheinufer getrottet. Weiterlesen durch Klick auf das Bild.[mehr]


Was ist das Bonner Stadtsoldaten-Corps?

Zum Vergrößern bitte klicken!
Bonner Stadtsoldaten-Corps

reussens Gloria verbunden mit der Operetten-Herrlichkeit, die uns die Garderegimenter früherer Zeiten vermitteln, das ist das Gefühl, das jeder empfindet, wenn er zum ersten Mal das Bonner Stadtsoldaten-Corps in Parade-Aufstellung erlebt. Glanzvolles Barock bestimmen Uniform und Ausstattung, rheinisches Temperament das Reglement der Kurkölner Traditionsgarden, deren eines der ältesten und prächtigsten, das Bonner Stadtsoldaten-Corps darstellt.

Und wie die alten Kölner Kurfürsten ihre Soldaten nicht nur für militärische Aufgaben verwandten, sondern auch zur Repräsentation, zum Vorzeigen benutzten, so ist es seit Anfang des 19. Jahrhunderts seine Tollität "der Held Karneval", der heute Prinz Karneval genannt wird, welcher von den farbigfröhlichen Garden geschützt und begleitet wird.

Alternative Text
Kurfürst Clemens August

Kurfürst Clemens August (1700-1761) hätte es sich bei all seiner Phantasie und Lebensfreude bestimmt niemals träumen lassen, daß sein Kurkölnisches Leibregiment als "Bonner Stadtsoldaten-Corps" weiter besteht. Wie die Verhältnisse im Jahre 1872, dem Gründungsjahr des heutigen Bonner Stadtsoldaten-Corps, lagen, zeigt uns ein Rückblick in die Geschichte der Rheinlande, in die Geschichte Preussens. Preussen und seine Verbündeten befinden sich im Kriegszustand mit Frankreich, dem Nachbarn im Westen. Die Wehrpflicht ruft die Männer zu den Fahnen, wenn auch das Verhältnis der Bonner Bevölkerung zum preussischen Militär mehr kühl als herzlich ist.

Der Spottvers:

"Rude Krage - nix em Mage!goldne Tresse - nix zo fresse!"  
("Rote Kragen - nichts im Magen!goldene Tressen - nichts zu fressen!")

Der Spottvers gibt Kunde, wie die Anwohner links und rechts des Rheins preussische Uniformen bewerteten.

Doch mit Ende des Krieges (1870 -1871) trat hier ein grundlegender Meinungsumschwung ein. Ein neues positives Nationalbewußtsein kam durch die Auflösung der Kleinstaaten auf. Veteranen-Vereine gründeten sich, und nun durften auch in der "fünften Jahreszeit" des Rheinländers, dem "Fastelovend", Uniformen nicht mehr fehlen.