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Sonntag, 20. Mai 2012

Die Geschichte des Bonner Stadtsoldaten-Corps von 1872 e.V.

Die Garnison in Bonn blieb bestehen

as Leib-Bataillon des Kurfürsten gehörte 1794 bis 1799 zur Besatzung der Festung Ehrenbreitstein und von 1799 - 1801 war es in der bayerischen Festung Ingolstadt stationiert. Die Regimenter wurden wieder zahlenmäßig auf den normalen Stand gebracht, das Zeughaus und die Magazine wieder aufgefüllt. 1792 nahmen die neuformierten kurkölnischen Regimenter an der Belagerung und Besetzung von Valenciennes und Le Quersnoy teil. Während der gesamten Kriegszeit blieb die Garnison in Bonn mit ca. 300 Mann bestehen. Dieses Kontingent besetzte die Wachen bei Hofe, am Rathaus, auf dem Marktplatz und an jedem Tor, dem Michels-, Kölner-, Josefs- und Rheintor und der Sternpforte.

Der erste Koalitionskrieg, den die französische Republik führte, begann am 17. April 1792. Der Kriegsverlauf brachte anfangs gute Erfolge. An der Seite von Preußen und Österreich drangen die kur-kölner Regimenter bis nach Frankreich ein.Doch nach der Schlacht von Valmy am 20. September 1792 mussten die Verbündeten den Rückzug antreten.

Die französische Revolutionsarmee trat zum Gegenangriff an. Sie eroberte Belgien und drang bis ins Rheinland vor.

Die gesamte Streitmacht der Bonner Stadtsoldaten 1935.

Die Städte Aachen, Mainz und Frankfurt wurden von den Franzosen besetzt. Frankreich wollte jetzt seine Grenze bis zum Rhein verschieben und auch noch Holland erobern.

Die Verteidigung der kur-kölnischen Regimenter auf den Kaiser und das Reich fand am 18. Mai 1793 statt. Die Musterungslisten wurden vom Reichsgeneral-Kriegskommissar Graf von Westfalen unterzeichnet. Am 13. Mai 1793 marschierten die Regimenter von Bonn ab. Auf dem Marsch nach Lüttich erhielten sie am 16. Mai die Order, mit Geschütz und Bespannung über Namur nach Mons zu marschieren. Dort trafen sie am 26. Mai ein.