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Samstag, 01. Oktober 2016

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Dienstag 20. September 2016

Vin-Luca und Lara regieren bei den Pänz

Eine Ausnahme für die Süße Lara I. - Weiterlesen durch Klick auf den Artikel -[mehr]


Freitag 29. April 2016

Liebeserklärung ans Rheinland

Bei seiner Lesung nimmt Gisbert Baltes das Kölsche Grundgesetz unter die Lupe - Weiterlesen durch Klick auf den Artikel -[mehr]


Dienstag 23. Februar 2016

Trommeln für Buschdorf

Bonner Stadtsoldaten-Corps übergibt die letzte von sieben Spenden ihres Mitglieds Bibo Mayr - Weiterlesen durch Klick auf den Artikel -[mehr]


  • Unser neues Tanzpaar Vivien Eichhorn und Werner Fuchs

  • amuse jeck 2017





Was ist das Bonner Stadtsoldaten-Corps?

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Bonner Stadtsoldaten-Corps

reussens Gloria verbunden mit der Operetten-Herrlichkeit, die uns die Garderegimenter früherer Zeiten vermitteln, das ist das Gefühl, das jeder empfindet, wenn er zum ersten Mal das Bonner Stadtsoldaten-Corps in Parade-Aufstellung erlebt. Glanzvolles Barock bestimmen Uniform und Ausstattung, rheinisches Temperament das Reglement der Kurkölner Traditionsgarden, deren eines der ältesten und prächtigsten, das Bonner Stadtsoldaten-Corps darstellt.

Und wie die alten Kölner Kurfürsten ihre Soldaten nicht nur für militärische Aufgaben verwandten, sondern auch zur Repräsentation, zum Vorzeigen benutzten, so ist es seit Anfang des 19. Jahrhunderts seine Tollität "der Held Karneval", der heute Prinz Karneval genannt wird, welcher von den farbigfröhlichen Garden geschützt und begleitet wird.

Alternative Text
Kurfürst Clemens August

Kurfürst Clemens August (1700-1761) hätte es sich bei all seiner Phantasie und Lebensfreude bestimmt niemals träumen lassen, daß sein Kurkölnisches Leibregiment als "Bonner Stadtsoldaten-Corps" weiter besteht. Wie die Verhältnisse im Jahre 1872, dem Gründungsjahr des heutigen Bonner Stadtsoldaten-Corps, lagen, zeigt uns ein Rückblick in die Geschichte der Rheinlande, in die Geschichte Preussens. Preussen und seine Verbündeten befinden sich im Kriegszustand mit Frankreich, dem Nachbarn im Westen. Die Wehrpflicht ruft die Männer zu den Fahnen, wenn auch das Verhältnis der Bonner Bevölkerung zum preussischen Militär mehr kühl als herzlich ist.

Der Spottvers:

"Rude Krage - nix em Mage!goldne Tresse - nix zo fresse!"  
("Rote Kragen - nichts im Magen!goldene Tressen - nichts zu fressen!")

Der Spottvers gibt Kunde, wie die Anwohner links und rechts des Rheins preussische Uniformen bewerteten.

Doch mit Ende des Krieges (1870 -1871) trat hier ein grundlegender Meinungsumschwung ein. Ein neues positives Nationalbewußtsein kam durch die Auflösung der Kleinstaaten auf. Veteranen-Vereine gründeten sich, und nun durften auch in der "fünften Jahreszeit" des Rheinländers, dem "Fastelovend", Uniformen nicht mehr fehlen.